Initiatoren

Der Impuls für den Runden Tisch entstand während der ersten landesweiten Veranstaltung von UPJ und Landesjugendamt "Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Wirtschaft im Land Brandenburg - Ein Gewinn für alle" im Jahr 2001. Hier haben 150 Teilnehmende aus Unternehmen, freien Trägern der Jugend- und Sozialarbeit und aus Kommen und Landesministerien erstmals über die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen des Engagements von Unternehmen in Brandenburg jenseits von Spende und Sponsoring diskutiert. Weitere Anregungen stammen u. a. aus dem Modellprojekt "Kooperationsformen zwischen Jugend und Unternehmen" im Amt Brück (Potsdam-Mittelmark) und von der UPJ-Bundesinitiative.

Der Landesjugendhilfeausschuss hat aufgrund dessen im Frühjahr 2003 die Federführung für die Initiierung des Runden Tisches übernommen. Unterstützt wurde der LJHA dabei durch die Verwaltung des Landesjugendamtes, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und durch UPJ, sowie durch GSE Protect, IHK Potsdam und das Technologie- und Gründerzentrum Fläming. Am 19. September 2003 fand in der IHK Potsdam schließlich das erste Treffen mit mehreren Brandenburger Unternehmen statt, die sich dabei zum “Runden Tisch Jugend und Wirtschaft“ erklärten.

Neben den Initiatoren und dem Landesjugendring, die die Perspektiven von Organisationen und Verwaltungen einbringen, wirkt heute außer den Unternehmen auch die Staatskanzlei des Landes Brandenburg am Runden Tisch mit.

Von Beginn an lag ein Schwerpunkt auf der Initiierung exemplarischer Projekte von einzelnen oder von mehreren Mitgliedern des Runden Tisches gemeinsam. Mit den "Engagement-Marktplätzen" und "Lokalen Aktionstagen für Unternehmensengagement" wurde die Idee des Runden Tischs seit 2007 in alle größeren Kommunen in Brandenburg getragen und mehrere Hundert neuer Kooperationen zwischen engagierten Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen auf lokaler Ebene initiiert.

Parallel zum Runden Tisch koordiniert UPJ eine Arbeitsgruppe Unternehmenskooperation gemeinnütziger Organisationen in Brandenburg, die in ihren Projekten im Gemeinwesen mit Unternehmen kooperieren, neue Formen der Kooperation mit Unternehmen erproben oder dies anstreben. Die Arbeitsgruppe dient dem Erfahrungsaustausch über Projekte und Initiativen zum Thema im Land Brandenburg und entwickelt Anregungen für den Runden Tisch. Die mitwirkenden Organisationen sind als qualifizierte potenzielle Kooperationspartner ansprechbar, mehrere Aktivitäten des Runden Tisches werden gemeinsam mit Mitgliedern der AG Unternehmenskooperation durchgeführt.

Weitere Informationen

Programm der ersten landesweiten Tagung zur Kooperation von Unternehmen und Jugendhilfe in Brandenburg "Ein Gewinn für alle" (112KB)

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