Soziale Kompetenzen junger Menschen in Brandenburg fördern

21. Januar 2010

Auszubildende von Heidelberger Druckmaschinen, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und dem Bosch Siemens Hausgerätewerk Nauen arbeiten für ein bis zwei Wochen in sozialen Organisationen in ihrer Region mit. Die Unternehmen haben diesen Einsatz zum festen Bestandteil ihrer Ausbildung gemacht.

Anfang 2008 fiel der Startschuss für entsprechende Pilotprojekte in den drei Unternehmen. Seit dem sind 1-2wöchige Einsätze in sozialen Organisationen am Standort fester Bestandteil der Ausbildung. Mit einer Veranstaltung im Jahr 2010 sollen die Ergebnisse und Erfahrungen vorgestellt und weitere Unternehmen für eine Mitwirkung gewonnen werden.

Mit einem Workshop zum Thema mit dem UPJ-Partner mehrwert aus Stuttgart in der Jugendbildungsstätte Blossin haben Unternehmen vom Runden Tisch und mehrere Organisationen aus der von UPJ koordinierten AG Unternehmenskooperation sich über das Programm "Key - Soziales Lernen von Auszubildenden in sozialen Organisationen" informiert. Das Programm, in dem Auszubildende von über 50 mittelständischen und großen Unternehmen regelmäßig in sozialen Organisationen mitarbeiten und dabei Lernerfahrungen machen, die ihren betrieben wichtig sind, aber in der regulären Ausbildung nicht vermittelt werden können, wird von mehrwert seit vielen Jahren erfolgreich in Baden-Württemberg durchgeführt. Während einer Arbeitsrunde am Runden Tisch, wiederum mit Unterstützung von mehrwert, wurde die Übertragung nach Brandenburg konkretisiert. Hier konnte vor allem von den Erfahrungen bei Heidelberger Druckmaschinen profitiert werden, wo Soziales Lernen deutschlandweit in die Balanced Scorecard aufgenommen wurde und die MitarbeiterInnen eigene Vorschläge machen können, wie sie das praktisch ausfüllen wollen. Heidelberger Druckmaschinen hat als erstes Unternehmen in Brandenburg mit entsprechenden Aktivitäten im Rahmen der Ausbildung begonnen.